Test Engineering für Elektromobilität und BMS
BMS Prüfsysteme für Entwicklung und Produktion
onTAP entwickelt automatisierte BMS-Prüfsysteme für Entwicklung, Industrialisierung und Produktion. Die Lösung verbindet BMS Funktionstest, End-of-Line-Prüfung, Burn-In, Kommunikation, Signal- und Sensorsimulation, Testsoftware, Datenmanagement und Produktionsrückverfolgbarkeit zu einer wartbaren Testplattform. Systemumfang und Prüfabläufe werden auf DUT-Architektur, Schnittstellen, Prüfphasen und Produktionsanforderungen abgestimmt.
Prüftechnische Herausforderungen
- BMS-Prüfung verbindet Hochvolt-Sicherheit, Niedervolt-Funktionen, Kommunikation, Messdatenerfassung und Produktionsabläufe.
- FCT, EOL und Burn-In stellen unterschiedliche Anforderungen an Prüfsequenz, Kontaktierung, Diagnose und Datenhaltung.
- CAN, CAN FD, LIN, UDS und Daisy-Chain-Kommunikation müssen stabil in den automatisierten Testablauf eingebunden werden.
- Zell- und Temperatursimulation erfordern eine saubere Systemarchitektur, ohne nicht freigegebene Grenzwerte oder Genauigkeiten zu verallgemeinern.
- Produktionsumgebungen benötigen Barcode-Bindung, Testprotokolle, Rückverfolgbarkeit und bei Bedarf MES-Integration.
Systemansatz
- Prüfspezifikationen werden in FCT-, EOL-, Burn-In-, Kommunikations-, Simulations- und Sicherheitsfunktionen zerlegt.
- Testsoftware steuert Prüfsequenzen, Messgeräte, kundenspezifische Steuerhardware, Kommunikation, Grenzwertbewertung und Fehlerbehandlung.
- BMS-spezifische Adapter, Schnittstellenboards und Vorrichtungen reduzieren manuelle Verdrahtung und verbessern die Wiederholbarkeit.
- CAN, CAN FD, LIN, UDS und Daisy-Chain-Kommunikation werden entsprechend der DUT-Architektur in den Prüfablauf integriert.
- Testdaten, Seriennummern, Reports und MES-Schnittstellen werden für Produktionsprüfung und Rückverfolgbarkeit vorbereitet.
Prüffunktionen
Software und Produktionsintegration
- Automatisierte Testsoftware für BMS-Prüfabläufe
- Integration von Mess-, Steuer-, Kommunikations- und Sicherheitsfunktionen
- Prüfvorrichtung, Schnittstellenboard und Kabelbaum für das jeweilige DUT
- Konfiguration für FCT, EOL, Burn-In und projektabhängige Prüfphasen
- Testdatenmanagement, Reports, Rückverfolgbarkeit und MES-Anbindung
- Inbetriebnahme, Bedienereinweisung und technische Dokumentation
Projektbeispiel
In einem referenzierten BMS-Projekt wurde eine parallele Burn-In-Konfiguration für 24 Einheiten umgesetzt.
Die Prüfablaufsteuerung dieses Projekts basierte auf LabVIEW. Kundenspezifische RS485-Steuerhardware wurde für Vorrichtung, Kanäle und Peripherie eingesetzt; außerdem wurden grundlegende MES-Funktionen für den Produktionseinsatz integriert.
Nutzen für Produktion und Test Engineering
- BMS-Prüfabläufe werden reproduzierbarer und weniger abhängig von manuellen Bedienvarianten.
- FCT, EOL und Burn-In können innerhalb einer einheitlichen Test-Engineering-Architektur betrachtet werden.
- Kommunikation, Messwerte, Prüfergebnisse und Fehlerzustände lassen sich strukturiert erfassen.
- Barcode, Reports und Produktionsdaten unterstützen Rückverfolgbarkeit und Qualitätsanalyse.
- Die Plattform kann projektabhängig um weitere BMS-Modelle, Prüfphasen und Automatisierungsfunktionen erweitert werden.
Technischer Rahmen
- Anwendungsbereich
- BMS-Masterboards, Slaveboards und Steuerungsmodule für Batteriemanagementsysteme
- Prüffunktionen
- FCT, EOL, Burn-In, ADC-Kalibrierung, DI/DO-Verifikation, Kommunikation, Isolationswiderstand und Hi-Pot
- Typische Integration
- Mess- und Steuerhardware, Prüfvorrichtung, CAN/LIN/CAN-FD-Schnittstellen, Barcode, Datenbank und MES
- Rückverfolgbarkeit
- Produktbarcode, Prüfparameter, Ergebnisse, Fehlerprotokolle, Reports sowie MES- oder Datenbankschnittstellen
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